"Das Wort Schafsäckel bedeutet aus meiner Gegend nichts anderes als du Vollidiot quasi. Das ist ein anderer Begriff dafür jetzt als Beispiel. Mein Vater sagt zu mir, ich soll ihm den Akkuschrauber reichen. Ich reiche ihm aber dabei die Flex. Dann sagt er, Kevin, du Schafsäckel."
"Im Städtle brüllt einer Zwiebelkuchen-Saison, zack stehen alle beim Bäcker. Lauwarmes Stück, ordentlich Speck, dazu a Viertele Neier. Ohne Speck? Bisch du deppert?"
"Ich habe mich komplett zum Horst gemacht. Sich zum Horst machen bedeutet, dass man sich dumm verhält. Beispiel, ich habe heute etwas gesagt, das überhaupt keinen Sinn gemacht hat und alle haben mich komisch angeschaut."
"Setz disch uff de Hitsche in de Ecke, ich hol dir en Kaffee. Ja, die wackelt e bissel, aber des hält schon. Bin isch ja auch nicht dran kaputtgeganga."
"Du Kunde. Nicht wie aus dem Kaufhaus, sondern eher als freundlich gemeinte Beleidigung zu einem Freund. Beispiel. Du Kunde, was hast denn du schon wieder gemacht? Vorzugsweise zu finden im Sächsischen."
"Im Supermarkt greif ich automatisch zu Spreewaldgurken und Ampelmännchen-Socken. Jana grinst: Ostalgie? Ich: Nee, nur Vorräte. Sie: Klar, und der Broiler ist Forschung."
Stimmen des Volkes
Theorie ist ja schön und gut, aber was uns wirklich abgeht, ist Menschen in ihrem natürlichen Flow zu hören. Wenn du einen guten aus deiner Gegend kennst, bring ihn. Und wenn er schon da ist, gib ihm deine Stimme. Die Klangkarte bauen wir gemeinsam.