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Müesli

"— Hesch zum Zmorge no öppis? — Klar, i mach e Müesli mit Joghurt, Öpfu und Nüss. — Gopf, nenn das nöd Müsli, mir sind ja nöd im TV."

Grüessech

"— Grüessech, Herr Meier, chöit Si mir schnell säge, wo d Tram is Zentrum fahrt? — Klar, grad det hinde, nid hudle."

Gömmer

"— Gömmer no schnäll i d'Stadt, es git 2-for-1 Döner. — Fix, ich hol nume mini Jacke, denn gömmer grad los, bevor's regnet."

Gnusch

"Was isch das für es Gnusch uf dim Pult? Ich suech mini Kopfhörer sit drü Täg, und du seisch nur: Das isch kei Gnusch, das isch es Konzept."

Büsi

"Mis Büsi het scho wider e Maus vor d Türe gleit wie en Chef. Ich: Merci gäll, aber nöd uf s Kisse. Denn will’s Leckerli."

Drämmler

"Wämmer de Drämmler neh oder laufe mer? Vom HB bis Oerlikon latschi sicher nöd. De nöchscht chunnt gli, hopp, iischtiige!"

Rüebli

"Im Migros hani statt Chips nur Rüebli gholt, will mini Mitbewohnerin wieder Healthy-Phase het. Am Abig gits Rüeblitorte als Versöhnig."

Öpfel

"— Gib mer mal en Öpfel fürs Znüni, ich han huere Hunger. — Grüen oder rot? — Rot, bitte. Und wenn’s gaht, grad no en zweite."

Schoggi

"— Hesch no Schoggi im Chüelschrank? — Klar, grad es Täfeli. — Perfekt, denn chumi schnell verbii, mir gönd nachher no uf en Kafi."

Giggeli

"Am Limmatquai bim Grillstand: Mir nehmed zwei Giggeli, eis scharf. Gib no Pommes und es Rivella, gäll, mir sind am Verhungere."

Bräteln

"Gömmer hüt go brätle am See? I pack d'Cervelat und es paar Schlangenbrot-Teigchugle i. Du nimmsch s'Brot und es Bier, denn wird's gmüetlich."

Nägeli

"— I ha der vom Märit es paar rosaroti Nägeli mitbrunge, nur so. — Ui merci, jetz isch mis Wohnzimmer grad e chli fröhlicher."

Hudigäggeler

"Mir hocke bim Zügeln, alli schleppe Chischte, und dr Sämi sitzt im Türrahme mit em Bier. I säg: Hudigäggeler, pack aa!"

Gieu

"De Gieu isch scho wieder bim Fussball statt bim Ufzgi mache. Lass ne, de bruucht das. War bi mir gliich als Gieu, und us mir isch au öppis worde."

Velo

"Mir gönd mit em Velo zum See, gnüssed es paar Bier und chömed gegen Abend ganz gemüetlich wieder zrugg, mit der Sunne im Gnack."

Bitzeli

"Wotsch no es Bitzeli Chäs? Ja, aber nur es chlises Bitzeli, gäll. Er schneidet ab wie en Holzfäller. Ich so: Kolleg, das isch kei Bitzeli meh."
Bünzli
Marcel · Schweiz
"Bünzli. Überkorrekter, spießiger Mensch. Beispiel, wir haben im Park Musik gehört und sofort kam ein richtiger Bünzli vorbei, der uns erklärt hat, dass die Lautstärke zwei Dezibel zu hoch sei. Ich wusste nicht mal, dass man sowas hören kann."

Chabis

"Was der Markus da am Stammtisch verzellt hat über seine Börsenerfolge, das isch doch alles Chabis, der hät nöd mal es Aktiendepot."

Chnorz

"De Steuererkläärig isch jedes Johr wieder so en Chnorz, mir gruset scho wenn ich nur s Formular aaluege, aber mache mues mer halt."

Chrampfe

"De Markus het wieder die ganzi Nacht durchgechrampft, will er s'Projekt unbedingt vor em Wuchenend fertig ha. Jetzt schlaeft er am Schreibtisch."

Fondueplausch

"Im Kreis 4 ruft einer: Hüt isch Fondueplausch, nöd diskutieren, cho! Nach zwei Caquelon-Runde versenkt Leo s'Brot, alli johle, und er zahlt dä Wii, wie abgmacht."

Gäbig

"Die neui Tasche isch richtig gäbig, passt alles ine und isch nöd z schwer. Besser als das Riesending, wo i immer alles gsuecht ha."

Gipfeli

"Im Migros-Restaurant: Es Gipfeli und en Kafi, bitte. Die Dame so: Gärn, willsch no Butter? Ich: Sicher, ich bin doch nöd uf Diät, gell."

Grittibänz

"Hesch im Migros en Grittibänz gholt? Klar, mit Rosine-Augä und Tonpfiife. De ein isch für de Samichlaus, de ander frisst mer grad uf em Heimweg im Tram."
Grüezi mitenand
Marcel · Zürich
"Grüezi mitenand! Freundlicher Schweizer Gruß für Gruppen. Beispiel: Ich bin in Zürich in den Laden rein und die Verkäuferin hat mich mit einem herzlichen Grüezi mitenand begrüßt, obwohl ich allein war. Dieser Vibe war so freundlich, dass ich mich direkt gefühlt habe, als wäre ich in einer kleinen Dorfgemeinschaft gelandet."

Heiri

"De Marcel isch en richtige Heiri, dä het scho dreimal gseit er chunnt, und jedes Mal isch öppis dezwüsche cho. Glaub dem gar nüt meh."

Kafi

"Wotsch no en Kafi? De Automat isch grad frei und ich ha no Münz. Aber en gschide, mit Rahm, nöd so en wässrige wie letschti Wuche."
Läck du mir
Marcel · Schweiz
"Läck du mir. Ausdruck für Staunen, Überraschung oder Unglauben. Beispiel, mein Kollege hat mir erzählt, dass er in einer Woche drei Prüfungen bestanden hat. Und ich habe nur gesagt, Läck du mir, weil ich nicht mal weiß, wie er das täglich geschafft hat."

Luege

"— Lueg mal, d'Berge sind hüt würkli suuuber! — Jä, mega. Aber lueg gschwind uf d'Uhr, mir müesse ab, mir sind scho z'spät!"

Trottinett

"De Chind fahrt mit em Trottinett zur Schuel, schneller als de Bus. Und de Papa hat sich au eis kauft, jetzt fahred sie z'zweit und blockiered de Veloweg."

Urchig

"Das Beizli am Seeufer isch so urchig, da händ sie no Holzbänk und der Wirt bringt de Käs am Holzbrett. Besser als jede Sternegastronomie, ehrlich."
Zmittag
Marcel · Schweiz
"Zmittag. Beispiel, ein Kollege hat mich gefragt, ob ich mit ihm Zmittag essen will und ich habe sofort zugesagt, weil ich wusste, dass er immer die besten Spots kennt, die man als Nicht-Schweizer nie finden würde."

Stimmen des Volkes

Theorie ist ja schön und gut, aber was uns wirklich abgeht, ist Menschen in ihrem natürlichen Flow zu hören. Wenn du einen guten aus deiner Gegend kennst, bring ihn. Und wenn er schon da ist, gib ihm deine Stimme. Die Klangkarte bauen wir gemeinsam.

Finde deinen Ausdruck und gib ihm deine Stimme

Einen Moment: bestätige, dass du ein Mensch bist