Was es bedeutet
Velo ist in der Deutschschweiz einfach das normale Wort für Fahrrad. Sagst du in Zürich, Bern oder Basel Fahrrad, klingst du sofort ein bisschen nach Besuch mit Stadtplan im Kopf. Das Wort ist komplett Alltag, null Spezialwitz. Man fährt mit em Velo zur Arbeit, stellt s Velo am Bahnhof ab und flucht, wenn s Velo grad wieder en Platte het.
Verwendungsbeispiele
"Mir gönd mit em Velo zum See, gnüssed es paar Bier und chömed gegen Abend ganz gemüetlich wieder zrugg, mit der Sunne im Gnack."
"Ich nehm das Velo, in Zürich kommst du mit dem Auto eh nie irgendwo an."
"Mein Velo steht beim Bahnhof, ich hol's nachher und fahr direkt zum See."
"Ich spring schnell aufs Velo und bin in zehn Minuten bei dir, mit em Auto wär das nur Nervensalat."
"Hesch mis Velo gseh? Ich han's vor em Späti abgstellt und jetzt isch es natürlich wieder nirgends."
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Woher es kommt
Velo kommt aus dem Französischen, aus vélo, das wiederum die Kurzform von vélocipède ist. In der Schweiz hat sich die Form schon früh eingebrannt und ist bis heute das normale Alltagswort fürs Fahrrad geblieben. Darum wirkt Fahrrad in der Deutschschweiz oft eher schulbuchig oder nach Besuch von auswärts.
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