Berndeutsch ist die gemütlichste Art, Deutsch zu sprechen. Hier hat niemand Stress, nicht mal die Sprache. Alles wird etwas langsamer, weicher und mit viel "ou" und "äu" gesprochen.

Müesli

Was die Welt "Müsli" nennt, kommt eigentlich aus der Schweiz und heißt dort richtigerweise Müesli. Der Schweizer Doktor Bircher-Benner hat's erfunden. Respektiert den Urheber!

"— In Dütschland säge si Müsli. — Das isch falsch! Es heisst Müesli, mit ue!"

Grüessech

Die Berner Version von Grüezi. Noch eine Spur gemütlicher, noch eine Spur langsamer. Passt perfekt zur Berner Mentalität: bloß keinen Stress.

"— Grüessech, wie gaht's? — Merci, guet. U Ihne?"

Luege

Schauen, gucken, sehen. Auf Berndeutsch luegt man, und zwar gemächlich. Kein hastiges Gucken, sondern ein bedächtiges Betrachten.

"— Lueg mal, d'Berge sind hüt so schön! — Ja, wunderschön. Aber jetzt lueg mal uf d'Uhr, mir sind z'spät!"

Nägeli

Nelke. Aber in Bern klingt es wie ein Name für ein kleines Fabelwesen. So ist Berndeutsch, es macht aus allem etwas Niedliches.

"— Ich ha es paar Nägeli für di. — Oh, wie lieb! Die sind wunderschön."

Hudigäggeler

Ein Nichtsnutz, ein Taugenichts. In Bern klingt selbst eine Beleidigung wie ein Kosename. Der Hudigäggeler ist harmlos, aber unbrauchbar.

"— Der isch en richtige Hudigäggeler! — Was het er gmacht? — Nüt! Genau das isch s'Problem."

Trottoir

Gehweg, Bürgersteig. In der Schweiz sagt man nicht Bürgersteig, man sagt Trottoir. Französischer Einfluss eben. Klingt auch viel eleganter.

"— Pass uf, bliib ufem Trottoir! — Isch ja kes Autto cho. — Mir isch glich, Trottoir isch Trottoir!"
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Charlemos
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