Stimmen von der Straße
Was es bedeutet
Schweizer Ausruf für den Moment, wenn dir kurz alles entgleist: staunend, ungläubig, beeindruckt oder mit leichtem Kopfschütteln. Passt bei krassen Erfolgen, komplett wilden Stories oder absurden Zufällen. Klingt ein bisschen derb, kommt im Alltag aber oft locker, charmant und ziemlich selbstverständlich raus.
Verwendungsbeispiele
"Läck du mir, dä het i einer Wuche drü Prüfige packt, und mir schaffed nöd mal, e Zmittag abzmache ohne Chat-Chaos"
"Läck du mir, hesch wirkli e Wohnig in de Niederdorfstrass gfunde?"
"Läck du mir, das Konzärt vo gester wird mir no lang im Chopf bliibe, das war absolut chrass."
"Läck du mir, d SBB isch hüt tatsächlich pünktlich gsi, ich ha scho gmeint, ich träum no."
"Läck du mir, was du für e Portion uf de Teller gha hesch, das isch ja es Bergmassiv mit Sauce."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Schweizerdeutsch verkürzte Form aus der Familie von Wendungen mit leck mich, vor allem von derberen Ausrufen wie leck du mir am Arsch. Mit der Zeit wurde das Grobe abgeschliffen und übrig blieb ein eigenständiger Staunruf. Heute funktioniert es in der Schweiz oft einfach als lockeres oha mit Schmackes.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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