Der Hafen, die Elbe und ein trockener Humor, der so tief sitzt wie die Anker im Wasser. In Hamburg redet man nicht viel, aber wenn, dann sitzt jedes Wort. Moin!

Abfuck
Joshua · Deutschland
"Abfuck ist etwas richtig nerviges. Ich hatte eigentlich alles geplant, war pünktlich fertig und dann fällt einfach der Bus aus. Ich stehe da und denke mir nur, ey, was ist das jetzt für ein Abfuck?"
Digga
Dennis · Ruhrgebiet
"Den Begriff Digga nutzt man, um Kumpel zu sagen, zum Beispiel, hey Digga, wie geht's dir heute?"
Digga
Joshua · Deutschland
"Digga ist einfach ein Wort für Freund oder Bro. Zum Beispiel, Digga, ich steh gestern an der Bahn komplett im Regen und der Zug kommt einfach nicht. Ich ruf dich an und du so, chill mal Digga, der kommt gleich, safe. Kam natürlich nicht. Klassiker"
matschepampe
Álvaro · Deutschland
"Hallo Alter, kennt ihr das Wort Matschepampe? Mein Kumpel hat heute Kartoffeln mit Fleisch gemacht und Zucchini, aber es war alles total die Matschepampe, Alter, und wir fressen es jetzt gerade und es sieht total matschepampig aus. Ja, eine leckere Matschepampe haben wir heute gefressen."

Besoffen

Heißt betrunken, und zwar meist deutlich, nicht nur angeheitert. Wer besoffen ist, lallt, schwankt und fasst Entschlüsse, die er am Morgen bereut. Derber und ehrlicher als angetrunken, ganz ohne Beschönigung. Norddeutsch gefärbt, aber überall verstanden.

"Gestern war ich komplett besoffen."

Matschepampe

Matschepampe ist alles, was beim Essen zu einer weichen, leicht chaotischen Einheitsmasse zerfällt. Sieht oft nicht gerade geschniegelt aus, lässt sich aber prima weg­löffeln. Das sagt man meist liebevoll-ironisch, wenn etwas ziemlich vermanscht ist und trotzdem irgendwie lecker, sättigend oder einfach gemütlich rüberkommt.

"Die Kartoffeln sind komplett zerkocht, alles ist eine Matschepampe, aber wir futtern’s trotzdem, und der Käse rettet den Abend."

Abfuck

Abfuck ist dieser nervige Alltagsmüll, der dir kurz den Stecker aus dem Vibe zieht. Nix Weltuntergang, aber genug, dass du innerlich mit den Augen rollst und denkst: Muss das jetzt echt sein? Bus weg, WLAN tot, Datei nicht gespeichert. Einfach so ein kleiner Stressbrocken mit Extra-Genervtheit.

"Ich bin pünktlich fertig, steh an der Haltestelle und dann kommt die Anzeige: entfällt. Ich so, was für ein Abfuck, jetzt darf ich wieder laufen wie ein Marathon Opa."

Digger

Heißt so viel wie Kumpel, Bro, Alter, eine lockere Anrede unter Freunden. Kommt ursprünglich von Dicker, hat aber null mit Körpergewicht zu tun, das ist eher verbale Schulterklopf-Zuneigung. Typisch norddeutscher Sound, oft auch als Digga geschrieben. Passt für Smalltalk, Ansagen, Mini-Stress oder einfach, um Nähe zu markieren.

"Moin Digger, kommst du noch mit an die Elbe, oder gammeln wir wieder nur am Jungfernstieg rum? Ich geb dir den Döner, aber du zahlst das Astra."

Digga

Digga ist die Allzweck-Anrede für Kumpel, Bruder oder einfach irgendwen, den du gerade anschnackst. Je nach Ton kann’s herzlich sein oder leicht genervt, so wie ein verbales Schulterklopfen. Der Ausdruck gilt als Ableitung von Dicker und wurde besonders durch Hamburger Straßensprache und Hip-Hop groß. Heute hörst du’s überall in Deutschland, vor allem bei Jüngeren, manchmal auch ironisch von Älteren, im Chat genauso wie auf der Straße.

"Digga, ich schwör, die Bahn war wieder komplett lost, ich komm zehn Minuten zu spät. Chill, Digga, wir holen uns erst ’nen Döner und dann geht’s rein."

Stimmen des Volkes

Theorie ist ja schön und gut... aber was uns Magikitos richtig abgeht, ist die Leute aus Hamburg in ihrem natürlichen Flow zu hören. Wenn du einen typischen Ausdruck von dort kennst, schick uns eine Sprachnachricht per WhatsApp mit einem echten Beispiel. Wir fügen ihn zu den Stimmen deiner Gegend hinzu!

Dein Warenkorb: 0,00 € (0 Produkte)