Was es bedeutet
Bezeichnung für richtig mieses Regen- und Windchaos, wenn der Himmel nur Grau kann und die Schuhe nach fünf Minuten klatschnass sind. Das Schiet kommt aus dem Plattdeutschen und meint so viel wie Mist oder Scheiß. Sagt man im Norden gern mit trockenem Grinsen, weil Jammern hier fast schon Sport ist. Passt zu Niesel, Sturm und jedem Tag, der nach Gummistiefeln schreit.
Verwendungsbeispiele
"Moin, Digga, ich wollte zum Kiez rüber, aber draußen ist nur Schietwetter, wa. Lass lieber Kaffee machen und Fenster gucken."
"Bei dem Schietwetter bleibt das Rad im Schuppen, wir machen Tee und schauen den Regen am Fenster runterlaufen."
"Typisch Nordsee: drei Tage Schietwetter am Stück, und am Abreisetag scheint plötzlich die Sonne."
"Heute nur Schietwetter, ey. Der Wind klatscht dir den Regen direkt quer ins Gesicht, da geh ich keinen Schritt freiwillig raus."
"Klassisches Schietwetter hier oben: grau, nass, stürmisch, und nach zehn Minuten fühlen sich sogar die Socken beleidigt an."
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Woher es kommt
Schiet kommt aus dem Niederdeutschen und heißt so viel wie Mist oder Scheiß. Schietwetter ist also ganz wörtlich mieses Dreckswetter. Das Wort sitzt vor allem im Norden tief im Alltag, besonders in Hamburg, Bremen und Niedersachsen, wo man Regen, Wind und Grau gern mit trockenem Schnack abfrühstückt.
Andere Arten, es zu sagen
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