Was es bedeutet

Hundewetter ist dieses fiese Draußen, bei dem selbst Optimisten schlappmachen: nass, kalt, windig und grau wie ein alter Wolldeckel. Das Wort spielt auf die Redensart an, dass man bei so was keinen Hund vor die Tür jagt. Sagt man, wenn der Schirm aufgibt, die Jacke klamm wird und man nur noch Sofa schreit.

Verwendungsbeispiele

"Fenster auf, zack Hundewetter: Nieselregen quer rein, Wind wie Rasierklinge. Ich wollte raus, aber der Hund macht kehrt und parkt sich wieder aufs Kissen."
"Bei dem Hundewetter geht heute keiner freiwillig spazieren."
"Pack den dicken Mantel ein, draußen ist echtes Hundewetter."
"Boah, was für ein Hundewetter heute, fünf Minuten draußen und die Jeans fühlen sich an wie nasser Karton."
"Bei dem Hundewetter bestell ich lieber Essen, bevor ich mich freiwillig durch Regen und Wind prügel."

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Tonfall
Witzig Übertrieben

Woher es kommt

Hundewetter ist ein altes, festes deutsches Wort aus Hund und Wetter. Dahinter steckt die ebenso alte Redensart, dass man bei so einem Mistwetter keinen Hund vor die Tür jagt. Gemeint ist also richtig unfreundliches Wetter mit Regen, Kälte, Wind und oft diesem grauen Alles-ist-bäh-Gefühl.

Andere Arten, es zu sagen

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