Klein, aber oho! Die Stadtbremer haben ihren eigenen Schnack, geprägt von Seefahrt, Platt und dem festen Glauben, dass die Stadtmusikanten die beste Band der Welt sind.
Watt
Norddeutsch für "was". Kurz, direkt und mit dem typischen Bremer Unterton, der signalisiert: Sag schnell was du willst, ich hab nicht den ganzen Tag Zeit.
Butje
Kleiner Junge, Bub. In Bremen werden die Kleinen Butje genannt, das klingt so niedlich, wie es gemeint ist.
Flansen
Herumhängen, nichts tun, faulenzen. In Bremen flanst man gerne am Hafen, und das ist absolut akzeptabel.
Klütern
Basteln, herumbasteln, werkeln. In Bremen wird gerne geklütert, am Fahrrad, am Boot, am Haus. Hauptsache, man macht was mit den Händen.
Kanten
Das Endstück vom Brot. In Bremen heißt es Kanten, und der Kanten gehört dem, der ihn sich zuerst schnappt. First come, first served.
Blaffen
Bellen, aber auch jemanden anschnauzen. Wenn der Hund blafft, ist es normal. Wenn der Chef blafft, hat er schlechte Laune.