Was es bedeutet
Flansen heißt einfach gemütlich abhängen und nix Großes reißen, eher so ziellos schlendern und gucken, was passiert. Nicht hektisch, nicht produktiv, eher Kopf aus und Weserblick an. Man flanst allein oder mit Leuten, quatscht bisschen und lässt den Tag treiben. In Bremen passt das perfekt an der Schlachte oder in der Überseestadt, wenn die Luft nach Wasser riecht.
Verwendungsbeispiele
"Moin, wir wollten eigentlich shoppen, aber sind nur an der Schlachte rumgeflanst, Pommes in der Hand, Pötte gucken, bisschen klönen, Feierabend."
"Sonntag haben wir nur an der Schlachte geflanst und aufs Wasser geschaut."
"Lass uns ein bisschen durch die Überseestadt flansen, mal sehen, was läuft."
"Heute nur bisschen an der Weser langflansen, Fischbrötchen schnappen und einfach gucken, was der Tag so ausspuckt."
"Wir haben null Plan, wir flansen erst mal durch's Viertel und schauen dann, wo wir versacken."
Woher es kommt
Bremisches Wort fürs gemütliche, ziellose Abhängen: flansen heißt schlendern, gucken, was passiert, Kopf aus und Weserblick an, ohne Hektik und ohne Plan. Man flanst allein oder mit Leuten, quatscht ein bisschen und lässt den Tag treiben.
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