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Was es bedeutet

Der Kanten ist das Endstück vom Brotlaib, also die erste oder letzte Scheibe mit ordentlich Kruste dran. In Bremen und drumrum sagt man dazu ganz normal Kanten. Für die einen ist das das Goldstück vom ganzen Brot, für andere bleibt's liegen, bis keiner mehr guckt.

Verwendungsbeispiele

"Moin, wer hat den Kanten vom Mischbrot weggesnackt? Ich war’s, nu. Der geht an den, der zuerst zugreift. Morgen bist du dran."
"Bei meiner Oma in Bremen kriegt immer der Erstgeborene den Kanten vom frischen Roggenbrot."
"Lass mir den Kanten übrig, das ist mein Lieblingsstück, schön kross und gleichzeitig weich innen."
"Lass den Kanten mal hier, den baller ich mir gleich mit Butter weg."
"Bei uns wurde um den Kanten immer fast mehr diskutiert als um den Belag."
Tonfall
Witzig Ausgelassen Zärtlich

Woher es kommt

Kanten ist ein altes deutsches Wort für Rand, Ecke oder scharfe Begrenzung. Beim Brot ist das ganz schlicht aufs Endstück vom Laib übergegangen, also auf die Scheibe mit viel Kruste. Vor allem im norddeutschen Raum, etwa in Bremen und Niedersachsen, ist das seit langem ein ganz normales Alltagswort.

Andere Arten, es zu sagen

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