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Was es bedeutet

Das Knäppchen ist das Endstück vom Brot, schön kross und oft mit extra viel Kruste. Andere sagen dazu Knust, Knüstchen oder Kanten. Im Pott hat das Ding seinen eigenen Namen und seine eigenen Familienkriege: Die einen feiern es als das Beste am ganzen Laib, die anderen schieben es weiter wie ’ne heiße Kartoffel. Am Frühstückstisch kann das Knäppchen echt Stimmung machen.

Verwendungsbeispiele

"Hömma, dat Knäppchen lass ma hier, dat gehört mir. — Spinnse? Ich steh voll auf die Kruste. — Dann halbe-halbe, aber ohne Gezanke, ne."
"Das Knäppchen ist das Beste am ganzen Brot, schön kross mit viel Butter."
"Wer zuerst kommt, kriegt das Knäppchen, bei uns wird darum jeden Morgen verhandelt."
"Bei Oma musste man flott sein, sonst war das Knäppchen schon weg und nur noch die weichen Scheiben lagen da rum."
"Ich nehm das Knäppchen, ganz ruhig jetzt, ich bin hier schließlich der Krustenbeauftragte vom Frühstück."
Tonfall
Liebevoll Witzig

Woher es kommt

Ist im Rheinland und Ruhrpott das Endstück vom Brotlaib, anderswo Knust, Knüstchen, Kanten oder Scherzl genannt. Jede Gegend hat ihr eigenes Wort für die knusprige letzte Scheibe, um die zu Hause gern gestritten wird.

Andere Arten, es zu sagen

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