Stimmen von der Straße
Was es bedeutet
Heißt schlicht: einfach, locker machbar, kein großes Ding. Sagt man schnell raus, wenn was ohne Stress klappt oder man jemandem signalisieren will, dass alles entspannt bleibt. Klingt jugendlich und lässig und sitzt im Deutschen längst fest, vor allem in Alltag, Uni, WG und Büroflur.
Verwendungsbeispiele
"Deutsch war easy, aber Mathe war wieder Endgegner."
"Der neue Mitbewohner fragt ob ich morgens das Bad früher freigeben könnte, easy, ich stelle den Wecker zehn Minuten vorher und passe meine Routine an, weil er um halb sieben zur Arbeit muss am Sankt-Pauli-Pier."
"Drei Stunden Kalkulus-Prüfung an der TU München, easy, sage ich nach dem ersten Aufgabenblock, dann taucht die Integration durch Substitution auf der dritten Seite auf, und plötzlich ist mein Wortschatz auf hilf-mir-Gott geschrumpft."
"Komm, den Umzug kriegen wir heute easy durch, wenn alle pünktlich auftauchen."
"Die Präsentation morgen ist easy, ich laber zehn Minuten und klick mich freundlich durch die Folien."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Kommt direkt aus dem Englischen easy. Im Deutschen ist das seit den 90ern immer sichtbarer geworden, erst über Popkultur, Musik, Filme und Jugendsprache, später ganz selbstverständlich im Alltag. Heute sagt man easy oft einfach statt einfach, kein Problem oder locker machbar.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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