Stimmen von der Straße
Was es bedeutet
Easy peasy heißt: gar kein Ding, locker machbar. Klingt nach Englisch, ist aber längst Alltag, auch in der Schweiz, wenn man jemandem Stress rausnimmt. Oft kommt’s mit einem Schulterzucken und null Drama. Perfekt, wenn du Hilfe zusagst oder eine Aufgabe kleinredest, bevor sie dich doch schwitzen lässt am Ende doch noch.
Verwendungsbeispiele
"Du hilfst beim Umzug, sagst easy peasy, und zehn Minuten später klemmst du unterm Sofa und verfluchst die Physik leise"
"Die Velo-Reparatur am Pneu war easy peasy, drei Minuten mit dem Flickzeug aus der Schweizer Sackmesserkollektion vom Grossvater, und schon konnte ich weiterfahren entlang dem Wanderweg um den Vierwaldstättersee."
"Den Steuererklärungsteil mit der Pendlerpauschale habe ich easy peasy ausgefüllt, der Kollege aus der Buchhaltung der Firma in Zug hatte mir die richtigen Zeilen markiert mit einem gelben Leuchtmarker am Donnerstag."
"Mach dir keinen Film, die Präsentation ziehen wir heute Abend easy peasy runter."
"Ich dachte, der Aufbau vom Regal wird easy peasy, und dann hatte ich plötzlich drei Schrauben übrig und Vertrauen verloren."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Kommt aus dem Englischen, genauer aus der spielerischen Reimform easy peasy, oft auch als easy peasy lemon squeezy. Die Wendung war im britischen Englisch schon länger unterwegs und wurde ab der Mitte des 20. Jahrhunderts durch Kinderreime, Werbung und Popkultur breit bekannt. Von dort ist sie locker in den deutschen Alltag gerutscht.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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