Was es bedeutet
Klütern heißt so viel wie basteln, tüfteln und an irgendwas rumwerkeln, oft ohne großen Plan. Du schraubst am Fahrrad, flickst was am Boot oder fummelst im Schuppen an Teilen, bis es läuft. Norddeutsches Wort aus dem Platt, klingt gemütlich, ist aber manchmal stundenlange Frickelei mit öligen Fingern und am Ende bist du trotzdem stolz wie Bolle.
Verwendungsbeispiele
"Moin, ich bin eben im Schuppen und klütere am alten Hollandrad rum, bis es wieder bremst. Kann dauern, aber irgendwas wird schon besser."
"Mein Opa klütert sonntags stundenlang in der Garage, mal am Rasenmäher, mal am alten Radio."
"Lass ihn klütern, der ist glücklich, wenn er an irgendwas herumschrauben kann."
"Wenn Vadder in den Keller verschwindet, klütert der safe wieder an irgendeiner Lampe rum, die eigentlich längst tot war."
"Wir wollten nur kurz den Außenborder checken und haben dann drei Stunden am Steg geklütert, bis das Ding wieder geschnurrt hat."
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Woher es kommt
Klütern kommt aus dem Niederdeutschen bzw. Plattdeutschen und ist vor allem im norddeutschen Raum zu Hause. Gemeint ist dieses handwerkliche Rumprobieren, Schrauben und Fummeln an irgendwas Praktischem, oft eher gemütlich als geschniegelt. Das Wort lebt schon lange regional im Alltagsgebrauch und trägt genau diesen bodenständigen Werkstatt-Vibe mit.
Andere Arten, es zu sagen
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