Was es bedeutet
Werkeln heißt basteln, schrauben oder tüfteln, oft so halb planlos, aber mit dem Gefühl, gerade ein Meisterprojekt zu stemmen. Typisch: Keller, Garage oder Garten, Kaffee daneben, leises Fluchen, und der Schraubenzieher ist natürlich verschwunden. Kann echte Handarbeit sein, kann auch nur Rumgemache sein. Wenn jemand sagt, er werkelt, rechne nicht mit Perfektion, aber mit guter Laune.
Verwendungsbeispiele
"Samstagmorgen in der Garage: Er mit Kaffee, ich mit Augenrollen. Ich: Was wird das? Er: Ich werkel nur kurz. Ende: schiefes Regal, aber breites Grinsen."
"Am Wochenende werkelt er stundenlang in der Garage, am Ende ist nie klar, was genau entstanden ist."
"Sie werkelt gern im Garten, ein bisschen graben, ein bisschen pflanzen, Hauptsache draußen sein."
Woher es kommt
Ist die verkleinerte, gemütliche Form von werken, mit der Endung -eln, die aus der Arbeit ein entspanntes Vor-sich-hin-Tun macht. Wer werkelt, schraubt und bastelt ohne Druck, mehr aus Freude an der Sache als mit festem Ziel.
Andere Arten, es zu sagen
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