Was es bedeutet
Basteln heißt, mit den Händen was zusammenkleben, bauen oder verschönern, oft aus Papier, Pappe, Holz oder lauter Kleinkram, der sonst in der Schublade vor sich hin wohnt. Das macht man meistens nicht, weil die Welt dringend drauf wartet, sondern weil's Spaß macht, gemütlich ist und am Ende oft erstaunlich niedlich oder sogar ziemlich stark aussieht.
Verwendungsbeispiele
"Zum Muttertag haben die Kinder eine Karte gebastelt, mit ganz viel Glitzer und noch mehr Klebstoff."
"Am Sonntag basteln die Kinder Laternen für den Umzug."
"Er bastelt seit Wochen an einem Modellflugzeug, das keiner braucht, aber alle bewundern."
"Wir haben gestern mit den Kids einen Vulkan für die Schule gebastelt und die Küche sah danach aus wie Glitzerkrieg."
"Ich bastel mir lieber selber ein Regal zusammen, bevor ich wieder irgendein wackliges Fertigteil anschleppe."
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Das Verb ist im Deutschen alt belegt und hängt mit dem Wort Bast zusammen, also den biegsamen Pflanzenfasern, die man früher zum Flechten, Binden und für einfaches Handwerk benutzt hat. Aus diesem handwerklichen Rumwerkeln wurde mit der Zeit das heutige basteln, eher spielerisch, kreativ und liebevoll selbstgemacht.
Andere Arten, es zu sagen
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