Stimmen von der Straße
"Schulhof-Politik. Gerüchte, Allianzen und Drama unter Schülern. Beispiel: Ich habe mich kurz hingesetzt und plötzlich war ich mitten in der Schulhof-Politik, wo jeder irgendetwas über jeden weiß und die Storys sich anhören wie eine Mischung aus Reality-TV und Detektivroman."
Was es bedeutet
Wenn aus ganz normalem Schulalltag ein kleines Machtkino wird: Grüppchen, Getuschel, Seitenwechsel und alle wissen irgendwas, aber keiner sagt's sauber geradeaus. Nennt man auch für erwachsene Runden, wenn's peinlich nach Clique, Lagerdenken und Mini-Drama riecht.
Verwendungsbeispiele
"Kurz hingesetzt und plötzlich mitten in der Schulhof Politik, jeder hat eine Story über jeden und es klingt wie Reality TV mit Detektivroman."
"Im Büro herrscht reinste Schulhof-Politik mit Lagern und Getuschel."
"Wer mit wem Mittag isst, ist hier pure Schulhof-Politik."
"Kaum war die neue in der Clique drin, lief schon wieder komplette Schulhof-Politik, wer jetzt mit wem chillt und wer wen ghostet."
"Bei dem Teammeeting ging's null um Arbeit, das war nur Schulhof-Politik mit höflichen Gesichtern."
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Woher es kommt
Die Bildung ist im Deutschen ziemlich durchsichtig: aus Schulhof und Politik. Gemeint ist erst das typische Taktieren, Gerüchtekochen und Bündnisschieben unter Schülern. Später wurde der Ausdruck auf andere Orte übertragen, vor allem Büro, Verein oder Freundeskreis, wenn Erwachsene plötzlich dieselbe Kinderkram-Machtshow aufführen.
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