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Was es bedeutet

Meint einfach was in norddeutscher Schnauze, oft als kurzes Nachhaken, wenn dir jemand umständlich kommt. Schreibweise schwankt zwischen wat und watt, gesprochen wird’s gern weich und leicht gedehnt. Passt super in Fragen wie Watt willste denn? oder Watt nu? Klingt manchmal ungeduldig, ist aber oft nur direkte Art mit einem Schuss Moin im Hals. Im Alltag an der Haltestelle oder am Kiosk Standard.

Verwendungsbeispiele

"— Moin, watt machst du da schon wieder? — Nur Reifen flicken. — Watt, jetzt noch? Komm rein, es gibt Kaffee, sonst wirst du nie fertig."
"Watt willst du, ich hab dich beim ersten Mal schon verstanden."
"Watt, das soll so viel kosten? Nee, lass mal."
"Watt guckst du denn so, ich hab doch nur kurz den Kioskmann angequatscht."
"Watt nu, steigen wir ein oder stehen wir hier bis Weihnachten an der Haltestelle?"
Tonfall
Witzig Jugendlich

Woher es kommt

Watt ist die norddeutsche und niederdeutsch geprägte Form von was. Das läuft schon lange im Platt und in norddeutschen Umgangsformen mit, nicht als neues Szenewort, sondern als ganz normales Alltagswort. Die Schreibweise schwankt zwischen wat und watt, je nach Region, Ohr und Laune beim Hinschreiben.

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