Stimmen von der Straße
Was es bedeutet
Zmittag ist einfach Mittagessen auf Schweizer Art. Du hörst es im Büro, in der Schule und bei Oma, wenn’s heißt: jetzt wird was Warmes reingeschoben. Das Wort ist kurz, gemütlich und macht direkt Appetit. Viele nutzen es auch um sich schnell zu verabreden: Zmittag und danach weiter auf Achse sein.
Verwendungsbeispiele
"Nach dem Meeting so: komm, mir gönd Zmittag, sonst fall ich nachher im Tram um wie en leere Akku ohni Kaffee, gäll"
"Treffen wir uns um zwölf zum Zmittag in der Kantine?"
"Nach dem Zmittag gehen wir noch kurz an die frische Luft."
"Ich gang schnell Zmittag hole, min Magen macht scho sit em Elfi en Krawall."
"Hesch Lust uf Zmittag am See oder bisch wieder komplett i de Sitzigsfalle gfange?"
Etwas zu sagen?
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Woher es kommt
Zmittag ist schweizerdeutsch und kommt aus der Verbindung von z Mittag, also zu Mittag. Daraus wurde im Alltag die feste Kurzform Zmittag. Das gleiche Muster steckt auch in Zmorge und Znacht. Dieses vorgeschaltete z- ist im Schweizerdeutschen ganz normal und tief im Alltagswortschatz verankert.
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