Was es bedeutet
"Bescherung" ist erst mal die Geschenkverteilung an Weihnachten. Im echten Straßenbetrieb hüpft das Wort aber oft ironisch durchs Gespräch, wenn irgendwas schön chaotisch, nervig oder unerquicklich gelandet ist. Dann meint man nicht Glitzer und Schleife, sondern eher: super, jetzt haben wir den Salat und zwar mit extra Konfetti des Schreckens.
Verwendungsbeispiele
"Na toll, jetzt ist der Server wieder abgestürzt. Schöne Bescherung."
"Als wir ankamen, war die Wohnung halb unter Wasser. Das war vielleicht eine Bescherung."
"Erst Schlüssel verloren, dann Akku leer. Ja moin, Bescherung komplett."
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Woher es kommt
Das Wort kommt aus dem weihnachtlichen Gebrauch von "bescheren", also jemandem etwas zuteilen oder schenken. Daher die "Bescherung" am Heiligabend. Später hat sich daraus die ironische Wendung entwickelt, weil das "Beschertbekommen" eben auch unangenehme Überraschungen meinen kann. So wurde aus Festzauber sprachlich auch kleines Alltagsdrama.
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