Was es bedeutet
Znüni ist die klassische Schweizer Pause-Zwischenmahlzeit am Vormittag, meist so um neun. Das Wort kommt von zu nüni, also zur Neun-Uhr-Zeit. In Büros, auf Baustellen und in der Schule wird dann schnell ein Weggli, Gipfeli oder ein Apfel verdrückt, gern mit Kafi. Schwester im Geiste ist das Zvieri am Nachmittag. Manchmal gibt’s sogar was Warmes, Hauptsache kurz durchschnaufen und wieder in den Takt kommen.
Verwendungsbeispiele
"Im Büro knurrt dä Mäge: Häsch Znüni scho gha? Ich nur es Gipfeli im Sack. Komm, mir holä im Kafi no es Weggli."
"Um neun machen wir kurz Znüni, schnell ein Gipfeli und ein Kafi."
"Pack dem Kind ein Znüni ein, sonst hat es in der Pause Hunger."
"Ich han s Znüni dihei vergässe und sit em zähni macht min Mage voll Revolte."
"Uf dr Baustell isch Znüni heilig, erst es Gipfeli, denn lauft dr Motor wieder rund."
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Woher es kommt
Znüni kommt aus dem Schweizerdeutschen, genauer aus zu nüni, also zur Neun-Uhr-Zeit. Gemeint ist der kleine Imbiss am Vormittag, typischerweise rund um neun. Darum passt auch das Geschwisterwort Zvieri so schön ins Bild, das meint die Stärkung gegen vier am Nachmittag.
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