Berliner Schnauze
Icke, dit, Kiez, Stulle. Berlin im Wortschatz: kurz, frech und mit einer leicht angestaubten Schnauze, wie sich das gehört.
Bayerisch im Biergarten
Servus, Gaudi, Brotzeit, Schmarrn. Bairisch für alle, die mit der Maß in der Hand verstehen wollen, was am Tisch passiert.
Ruhrpott pur
Hömma, Maloche, Büdchen, Pott. Worte aus dem Revier, geboren zwischen Schicht, Schalke und Currywurst.
Hamburger Hafencharme
Moin, schnacken, plietsch. Wörter, die nach Möwen, Wind und Fischbrötchen schmecken und nie zwei Mal hallo sagen.
Wienerisch für Deutsche
Oida, leiwand, Schmäh, Beisl. Das Wienerische, in dem ein einziges Wort gleichzeitig Lob, Beleidigung und Begrüßung sein kann.
Österreichisch am Teller
Paradeiser, Erdäpfel, Melange. Was in Wien auf den Tisch kommt, heißt anders, und hier steht, wie.
Schweizerdeutsch entschlüsselt
Grüezi, Znüni, Chuchichäschtli. Schweizer Wortschatz, der bereits beim ersten Ch verrät, dass du nicht von hier bist.
Jugendsprache aktuell
Digga, Alman, Ehrenmann, Bock. Was auf dem Schulhof und im Chat gesagt wird und nächstes Jahr schon wieder anders heißt.
Denglisch aus dem Feed
Cringe, lost, sus, based. Die englischen Wörter, die im deutschen Chat längst eingebürgert sind.
Doomscrolling und Digital Detox
Brainrot, Shitstorm, Soft Launch. Die Wörter für ein Leben, das zur Hälfte im Feed stattfindet.
Zocken und Pumpen
GG, Noob, Clutch, Gains. Der Wortschatz aus der Lobby und aus dem Gym, wo beides irgendwie dasselbe ist.
Liebe und Beziehung
Verknallt, anbaggern, abblitzen. Das deutsche Wörterbuch der Verliebtheit, vom WG-Flur bis zum Tinder-Match um zwei Uhr nachts.
Schule und Uni überleben
Büffeln, schwänzen, Eselsbrücke. Was in der Vorlesung gesagt wird, nachts um drei in der Bibliothek und direkt nach der Klausur.
Kölsch für Imis
Alaaf, Jeck, Köbes, bützen. Die Sprache der Stadt, die Karneval als Jahreszeit führt.
Von Stuttgart bis Dresden
Muggeseggele, Ei gude wie, Nu. Schwäbisch, Hessisch und Sächsisch für alle, die dachten, Deutsch sei eine Sprache.
Kohle, Knete, Schotter
Alles, was das Deutsche über Geld sagt, vom Pfennigfuchser bis zum Bonzen und von broke bis steinreich.
Vorglühen, Absacker, Kater
Der komplette Abend in Wörtern, vom ersten Feierabendbier bis zum Filmriss am nächsten Morgen.
Schimpfen mit Herz
Depp, Honk, Flitzpiepe, Pflaumenaugust. Die deutschen Schimpfwörter, die eigentlich Kosenamen sind.
Nervensägen und Besserwisser
Klugscheißer, Korinthenkacker, Prahlhans. Ein Bestimmungsbuch für alle, die einem den Tag lang machen.
Hundemüde und gemütlich
Nickerchen, abschimmeln, Kuschelwetter. Das Deutsche für alles, was auf dem Sofa passiert oder eben nicht.
Wenn der Kragen platzt
Ausrasten, sudern, Stunk machen. Der deutsche Wortschatz zwischen leicht genervt und fuchsteufelswild.
Verkackt und verpeilt
Fail, verpeilt, auf dem Schlauch stehen. Wörter für den Moment, in dem gar nichts mehr klappt.
Deutschland isst
Kohldampf, Stulle, Pommes Schranke. Wie das Land isst, was es dabei sagt und wo die Wurst im Satz landet.
Ein Bestiarium der Redensarten
Schwein haben, Pechvogel, innerer Schweinehund. Alle Tiere, die das Deutsche für seine Sprüche hält.
Maloche und Feierabend
Knochenjob, Bergfest, Brötchengeber. Wörter aus dem Büro, von der Baustelle und aus der Teeküche.
Sich durchbeißen
Sich aufraffen, sich fangen, sich gönnen. Die reflexiven Verben, mit denen man auf Deutsch über sich selbst redet.
Schietwetter und Affenhitze
Bindfäden, Blitzeis, Kuschelwetter. Was die Deutschen über das Wetter sagen, also fast alles.
Kinderkram
Dreikäsehoch, Rasselbande, Wonneproppen. Der zärtliche und leicht genervte Wortschatz rund um kleine Menschen.