Was es bedeutet
Sprieße ist im Sächsischen das liebe, gemütliche Wort für Sommersprossen. Gemeint sind diese kleinen braunen Punkte im Gesicht, die nach Sonne gern plötzlich aufblühen. Sagt man oft zu Kindern oder überhaupt neckisch-zärtlich. Klingt nach Ferienhaut, Eis auf die Hand und draußen rumtollen, also viel wärmer als das nüchterne Sommersprossen.
Verwendungsbeispiele
"— Gugg ma, die Gleene hat heit lauter Sprieße im Gesicht, voll Sonne mitjebracht. — Nu gloar, morgen braucht se keene Schminke mehr."
"Kaum kommt die Sonne raus, hat die Kleine überall Sprieße im Gesicht."
"Deine Sprieße stehen dir gut, die gehören zum Sommer einfach dazu."
"Nu siehste mal, zwei Tage Sonne und zack, haste wieder deine ganzen Sprieße auf der Nase."
"Die Kleene freut sich sogar über ihre Sprieße, die gehören für se einfach zum Sommer dazu."
Woher es kommt
Ist das sächsische Wort für Sommersprossen, die kleinen braunen Pünktchen, die nach ein paar Sonnenstrahlen auftauchen. Meist liebevoll gesagt, oft bei Kindern, klingt nach Sommerferien und Eisdiele, hat mehr Bums als das hochdeutsche Sommersprossen.
Dieser Ausdruck erscheint auch in