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Was es bedeutet

Schobbe ist im Hessischen der Klassiker: ein Viertelliter Äppelwoi im Gerippten, meist direkt aus dem Bembel nachgeschenkt. In der Apfelweinwirtschaft bestellst du nicht lange rum, du sagst einfach en Schobbe, fertig. Oft kommt die Rückfrage: sauer gespritzt oder mild mit Limo. Zum Handkäs oder Schnitzel passt das Ding wie Deckel auf Topf.

Eine Magikitos-Szene, die den Ausdruck Schobbe zeigt

Verwendungsbeispiele

"Gude, mach mir en Schobbe, sauer, und stell den Bembel gleich dazu, sonst muss ich nach fünf Minuten wieder babbeln und betteln."
"Wir haben in der Apfelweinkneipe einen Schobbe nach dem anderen geleert."
"Setz dich, ich hol uns erst mal zwei Schobbe vom Tresen."
"Nach der Arbeit noch en Schobbe auf die Schnelle, dann fühlt sich der Tag gleich weniger störrisch an."
"Wenn de hier en Schobbe bestellst, weiß jeder sofort, dass kein Cocktailzirkus gemeint ist, sondern ehrlicher Äppelwoi."
Tonfall
Liebevoll Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Schobbe ist die hessische Lautform von Schoppen, also von einem alten Ausschankmaß für Wein. Im Rhein-Main-Gebiet hat sich das Wort fest an den Äppelwoi gehängt und meint heute meistens genau dieses typische Glas in der Apfelweinkneipe, oft im Gerippten und frisch aus dem Bembel eingeschenkt.

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