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Was es bedeutet

Hüben des Bachs und drüben des Bachs, also diesseits und jenseits des Mains. Die Frankfurter teilen ihre Stadt so ein: Hibbdebach ist der Norden, Dribbdebach ist Sachsenhausen im Süden. Jede Seite behauptet, die bessere zu sein. Dieser kleine Rivalitätswitz gehört zum Frankfurter Grundwortschatz wie der Bembel zum Stöffche. Frag einen Sachsenhäuser, und er erklärt dir ausführlich, warum drüben alles besser ist.

Eine Magikitos-Szene, die den Ausdruck Hibbdebach un Dribbdebach zeigt

Verwendungsbeispiele

"Ich wohn Hibbdebach, sie wohnt Dribbdebach. Für die Liebe muss ich jeden Abend über den Eisernen Steg, aber wenigstens gibt's drüben Stöffche."
"Er wohnt Dribbdebach in Sachsenhausen und schwört, dort sei der Äppelwoi besser."
"Hibbdebach un Dribbdebach streiten sich seit jeher, welche Mainseite die schönere ist."
"Kumm, wir treffe uns net wieder irgendwo halber Main, sag einfach, ob bei dir Hibbdebach oder bei mir Dribbdebach."
"Sobald einer erzählt, Hibbdebach sei kultivierter, geht dribbdebach direkt das Äppelwoi-Ehrenamt an."
Tonfall
Liebevoll Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Die Wendung kommt aus dem Frankfurter Dialekt, genauer aus hibbe de Bach und dribbe de Bach. Gemeint ist diesseits und jenseits vom Main. Daraus wurde die bis heute lebendige Stadteinteilung mit einem augenzwinkernden Konkurrenzgefühl zwischen Nordseite und Sachsenhausen auf der anderen Mainseite.

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