Stimmen von der Straße
"Hoppla. Leichter Ausdruck für ein Missgeschick. Beispiel, ich will meine Jacke anziehen, bleib aber mit dem Ärmel hängen und schmeiß fast mein Handy runter. Hoppla. Da war die Coolness für einen Moment komplett weg."
Was es bedeutet
Kleiner Ausruf, wenn du dich kurz vertust, was umfällt oder du einfach überrascht wirst. Hoppla ist die harmlose Variante von ups, entschuldigt ohne großes Drama und zieht dich elegant aus Mini-Peinlichkeiten. Passt zu umgekippten Gläsern, Tippfehlern, falschen Klingeln und jedem kleinen Missgeschick im Alltag. Klingt freundlich und sagt trotzdem: war echt keine Absicht.
Verwendungsbeispiele
"Hoppla, falscher Knopf, jetzt druckt der Kopierer Beethovens Neunte. Kollege: Du hast das grad an alle Etagen geschickt. Ich: Jo, war Absicht. Hoppla."
"Hoppla, fast wäre mir der ganze Stapel Teller runtergefallen, im allerletzten Moment noch erwischt."
"Hoppla, da habe ich wohl die falsche Nummer gewählt, entschuldigen Sie bitte die Störung."
"Hoppla, jetzt hab ich dir aus Versehen meinen statt deinen Kaffee hingestellt. Nimm den da, der hier ist schon auf meinem Namensschild-Level."
"Hoppla, einmal zu schwungvoll umgedreht und schon liegt die Fernbedienung unterm Sofa auf Tauchstation."
Etwas zu sagen?
Bearbeite, korrigiere oder erzähl uns etwas. Wir prüfen es und, wenn es echt ist, siehst du es mit deinem Namen übernommen.
Woher es kommt
Hoppla ist im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegt. Das Wort hängt mit Ausrufen wie hopp und hop zusammen, also Lauten für einen kleinen Satz, Ruck oder schnellen Bewegungsmoment. Daraus wurde dieser freundliche Mini-Ausruf für Patzer, Stolperer und Überraschungen, ganz ohne großes Drama.
Andere Arten, es zu sagen
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