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Was es bedeutet

Zwiebelkuchen ist Herbst auf Blech. Ein deftiger Kuchen mit ordentlich Zwiebeln, oft mit Speck, oben drauf so eine cremige Schmand- oder Sauerrahm-Schicht. Am besten lauwarm futtern, wenn das Teil noch duftet und leicht schlonzt. Klassisch dazu gibt's Federweißer oder Neier. Nach zwei Stücken weißt du, warum da jedes Jahr alle wieder schwach werden.

Verwendungsbeispiele

"Im Städtle brüllt einer Zwiebelkuchen-Saison, zack stehen alle beim Bäcker. Lauwarmes Stück, ordentlich Speck, dazu a Viertele Neier. Ohne Speck? Bisch du deppert?"
"Im Herbst macht d'Schwiegermutter Zwiebelkuchen, dazu a Viertele Federweißer, und auf einmal ist der ganze Nachmittag gerettet."
"Sobald der Federweiße kaltsteht, will hier auch jeder Zwiebelkuchen auf dem Tisch haben. Ist jedes Jahr dieselbe leckere Eskalation."
"Heut Abend gibt's Zwiebelkuchen in der Besenwirtschaft. Wenn du zu spät kommst, ist nur noch der traurige Rand übrig."
Tonfall
Liebevoll Witzig Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Der Name ist herrlich unspektakulär und genau deshalb echt: Zwiebelkuchen heißt schlicht so, weil's ein Kuchen mit Zwiebeln ist. Das Gericht hat in Südwestdeutschland eine lange Tradition, besonders rund um die Weinlese. Darum hängt das Ding kulturell so eng mit Federweißem, Herbst und Besenwirtschaft zusammen.

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