Was es bedeutet
Eine Scheibe Brot, meistens belegt. Die Bemme ist in Sachsen das, was anderswo die Stulle oder das Butterbrot ist. Wird oft liebevoll in die Brotdose gepackt und auf Arbeit mitgenommen. Sächsischer Alltagswortschatz durch und durch. Ohne Bemme kein Vesper, ohne Vesper kein Arbeitstag, so einfach ist die sächsische Gleichung.
Verwendungsbeispiele
"Haste deine Bemme eingepackt? Na glor, mit Leberworscht und Gurge druff. Ohne Bemme geh isch doch net uff Arbeit, biste verrückt?"
"Oma hat mir eine Bemme mit Wurst in die Brotdose gepackt."
"Zur Brotzeit gab es Bemmen mit frischer Butter und Schnittlauch."
"Ich hab bloß schnell zwei Bemmen geschmiert, eine mit Ei, eine mit Jagdwurst, dann ging's los."
"Wenn de den ganzen Vormittag malochst, rettet dir so 'ne ordentliche Bemme echt den Tag."
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Woher es kommt
Bemme kommt sehr wahrscheinlich aus dem Sorbischen, genauer aus Formen wie pema oder pjema für Brot. In Sachsen hat sich das Wort fest eingenistet und meint heute ganz bodenständig die belegte Scheibe Brot. Ist also kein Modewort, sondern ehrlicher regionaler Dauerwortschatz mit Brotkrumen im Herzen.
Andere Arten, es zu sagen
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