Stimmen von der Straße
"Jo scheiße man, ich muss hier erst den ganzen Glump vom Boden wegräumen, bevor wir hier raus können, weil wenn meine Alte sieht, dass hier der ganze Glump noch rumliegt, dann dreht die wieder voll durch, du weißt doch wie die ist man"
Was es bedeutet
Glump ist der Sammelbegriff für alles, was rumliegt und eher nach Gerümpel aussieht: alter Krempel, Zeug, Kram. Meist klingt’s abwertend, so nach nix wert und kann weg. Je nach Tonfall geht’s aber auch liebevoll, wenn jemand sein Chaos verteidigt: mei Glump halt. Passt perfekt auf Kellerfunde, Bastelkisten und jedes Kabel, das keiner mehr braucht.
Verwendungsbeispiele
"— Wos is des für a Glump im Kofferraum? — I räum bloß aus, Oida: drei alte Ladekabel, a Toaster und mei Werkzeugkistn."
"Im Keller stapelt sich das Glump bis zur Decke, alte Kabel, ein kaputter Toaster und drei Kisten, die seit dem Umzug keiner mehr geöffnet hat."
"Räum endlich dein Glump von der Werkbank, sonst find ich wieder nicht mal den Schraubenzieher."
"Des is koa Müll, des is mei Glump, da weiß i wenigstens, wo alles ungefähr irgendwo liegt."
"Hau des Glump da endlich aus der Ecke raus, i such seit zwanzig Minuten den Akkuschrauber."
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Woher es kommt
Glump ist ein bairisch-österreichisches Dialektwort für wertlosen oder herumliegenden Kram. Es gehört zu derselben Wortfamilie wie Klump oder Klumpen und trägt genau dieses Gefühl von unförmig zusammengehäuftem Zeug in sich. Daher kommt auch der leicht abwertende Ton, der im Alltag oft zwischen Genervtheit und Zuneigung pendelt.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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