Was es bedeutet

Apfelwein, oft einfach Äppelwoi oder Stöffche, ist der herbe Klassiker aus Äpfeln, der im Sommer kalt und im Winter auch mal warm durchgeht. Serviert wird er meist im bauchigen Bembel und landet im Gerippten als Schobbe beim Handkäs mit Musik. Pur, sauer gespritzt oder mit ’nem Spritzer Zitrone, Hauptsache echt. Wer das ablehnt, kriegt schnell ein skeptisches Ei, was is denn mit dir?

Verwendungsbeispiele

"— Ei, willste noch ’nen Schobbe Äppelwoi? — Jo, kipp nach. Aber mach’s sauer gespritzt, ich muss nachher noch mit der S‑Bahn heim."
"Im Sommer gibt's beim Schoppen Äppelwoi mit Handkäs, herrlich an einem lauen Abend in Sachsenhausen."
"Bestell uns einen Bembel Äppelwoi, dann teilen wir und es wird ein langer Abend."
"Nach der Arbeit noch zwei Gerippte Äppelwoi und dann ist der Tag schon deutlich weniger graubüroig."
"Wenn de in Frankfurt im Wirtshaus sitzt und keinen Äppelwoi bestellst, gucken se dich an, als hättste grad den Main beleidigt."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Liebevoll Ausgelassen

Woher es kommt

Äppelwoi ist hessische Mundart für Apfelwein. Die Form kommt aus dem Rhein-Main-Gebiet, vor allem rund um Frankfurt, wo das Wort seit langem ganz normal im Alltag und in Apfelweinwirtschaften lebt. Verwandte Namen wie Ebbelwoi oder Äppler ziehen aus derselben Dialektecke und gehören fest zur regionalen Trinkkultur.

Andere Arten, es zu sagen

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