Was es bedeutet
Bäämele ist im Schwäbischen einfach ein kleines Bäumchen. Das -le macht die Sache kleiner, lieber und irgendwie dörflicher im Klang. Sagt man für junge oder kleine Bäume im Garten, am Wegesrand oder auf der Wiese, auch dann, wenn das Gewächs noch eher ein zartes Baumversprechen als schon ein richtiger Baum ist.
Verwendungsbeispiele
"— Guck mol, do drüba steht a richtig netts Bäämele am Weg. — Des isch doch koi Bäämele, des isch bloß a Strauch. — Mir doch egal, i find’s schee."
"Mir hen a Bäämele im Garda gsetzt, des wachst no."
"Schau des Bäämele am Wegrand, des isch erst zwei Johr alt."
"Noi, des Bäämele vor em Haus hot jetz endlich a bissle zuegleit."
"Lass des Bäämele bloß steha, des macht dr Garte glei viel freundlicher."
Woher es kommt
Das Wort ist ein ganz normales schwäbisches Diminutiv zu Baum. Aus Baum wird im Dialekt Bääm, mit dem typischen -le dann Bäämele. Genau dieses -le steckt im Schwäbischen überall drin und macht Wörter kleiner, vertrauter oder einfach eine Spur herziger im Ton.
Dieser Ausdruck erscheint auch in