Was es bedeutet
Babbeln heißt einfach locker reden, quatschen, auch mal ein bisschen sinnlos daherlabern, typisch hessisch und in Frankfurt an jeder Ecke zu hören. Das Wort klingt schon nach gemütlichem Gelaber, und genau so wird’s genutzt: beim Äppelwoi am Tresen, im Bus oder vorm Kiosk. Wenn die Runde in Fahrt kommt, wird aus babbeln schnell ein richtiges Lautstärke-Festival mit viel Handgefuchtel, Dialekt und noch mehr Meinung.
Verwendungsbeispiele
"Ei, geh mer noch zum Wasserhäuschen? Klar, hol zwei Äppelwoi, dann babbeln mer bis nachts über de Eintracht und die Nachbarn von oben."
"Beim Familientreffen babbeln die Tanten in der Küche schneller als der Wasserkocher kocht, und die Kinder schleichen sich in den Garten, bevor die Diskussion über Politik losgeht."
"Wir babbeln seit zwei Stunden vorm Kiosk, der Äppelwoi ist warm geworden, der Mond steht schon hoch, und keiner will heim, weil das Thema gerade richtig kippt."
"Hock dich her, wir babbeln noch kurz, bevor die S-Bahn kommt und wieder alle in ihren Feierabend verschwinden."
"Die zwei haben vorm Späti so lang gebabbelt, bis selbst der Typ hinterm Tresen schon mit in der Geschichte drinhing."
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Woher es kommt
Babbeln ist ein hessisches Dialektwort und gehört zu babbele. Es hängt mit älteren lautnachahmenden Verben fürs Reden zusammen, also mit diesem blubbernden Klang von unaufhörlichem Gequatsche. Im Rhein-Main-Gebiet lebt das Wort bis heute ganz entspannt im Alltag weiter und wirkt deutlich heimischer als schlicht quatschen.
Andere Arten, es zu sagen
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