Was es bedeutet
Hessischer Grußklassiker, vor allem rund um Frankfurt. Heißt so viel wie Hallo, wie geht's denn und ist meistens gar keine Einladung zur großen Seeleninventur, sondern eher ein lockeres Antippen auf Gesprächsbeginn. Das wirfst du beim Reinkommen in den Raum, im Büro, am Kiosk, im Hausflur oder vorm ersten Schluck Äppelwoi.
Verwendungsbeispiele
"— Ei gude wie? — Ei, muss, die S-Bahn war wieder Hölle. — Ach komm, hol dir erst mal ’n Kaffee, dann babbeln mer weiter."
"Ei gude wie, lang nicht gesehen, was macht die Familie denn so?"
"Er kam rein, warf ein Ei gude wie in die Runde und holte sich erstmal einen Äppelwoi."
"Ei gude wie, haste den Feierabend auch endlich eingesackt oder hängste noch im Bürozirkus fest?"
"Ich komm in den Laden rein, sag erst mal Ei gude wie und direkt ist die Stimmung auf Hessenmodus."
Woher es kommt
Die Wendung kommt aus dem Hessischen und zieht mehrere Grußbausteine zu einem Ruf zusammen: ei als hessische Anredepartikel, gude aus guten Tag und wie als Kurzform von wie geht's. Besonders im Rhein-Main-Gebiet ist das seit langem ein ganz normaler Alltagsgruß mit lokalem Herzschlag.
Dieser Ausdruck erscheint auch in