Was es bedeutet
Meint einen frechen Jungen oder jungen Kerl, der ständig Flausen im Kopf hat. Klingt nach Schimpfe, kommt aber oft mit Grinsen, besonders aus Opa- oder Oma-Mund. Früher war ein Bengel auch ein Knüppel, heute kriegt’s der Nachwuchs ab, wenn er Grenzen austestet und dabei trotzdem irgendwie niedlich bleibt. Kann liebevoll oder genervt sein, je nachdem wie laut der Bengel gerade ist.
Verwendungsbeispiele
"Der Bengel von nebenan hat den Gartenzaun schon wieder angemalt und behauptet, das sei Street-Art. Ich so: Junge, Picasso hin oder her, jetzt holst du den Eimer Wasser."
"Der kleine Bengel hat die ganze Schokolade versteckt und tut jetzt total unschuldig."
"Komm her, du Bengel, und räum den Sand wieder aus den Schuhen, bevor Mama das sieht."
"Was hat der Bengel jetzt schon wieder angestellt? Fünf Minuten still, und plötzlich klebt der Kühlschrank voller Dinosaurier-Sticker."
"So ein Bengel, erst klaut er mir die Pommes und grinst dann, als wär das ein offizieller Bruderdeal."
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Woher es kommt
Das Wort kommt aus dem älteren Deutsch. Früher meinte Bengel tatsächlich einen Stock oder Knüppel. Später wurde daraus eine Bezeichnung für einen groben, ungezogenen Jungen. Dieser alte Beiklang hängt noch drin, auch wenn Bengel heute oft viel weicher klingt und zwischen Genervtsein und liebevollem Augenrollen pendelt.
Andere Arten, es zu sagen
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