Stimmen von der Straße
"Den Begriff Digga nutzt man, um Kumpel zu sagen, zum Beispiel, hey Digga, wie geht's dir heute?"
"Digga ist einfach ein Wort für Freund oder Bro. Zum Beispiel, Digga, ich steh gestern an der Bahn komplett im Regen und der Zug kommt einfach nicht. Ich ruf dich an und du so, chill mal Digga, der kommt gleich, safe. Kam natürlich nicht. Klassiker"
Was es bedeutet
Digga ist die Allzweck-Anrede für Kumpel, Bruder oder einfach irgendwen, den du gerade anschnackst. Je nach Ton kann’s herzlich sein oder leicht genervt, so wie ein verbales Schulterklopfen. Der Ausdruck gilt als Ableitung von Dicker und wurde besonders durch Hamburger Straßensprache und Hip-Hop groß. Heute hörst du’s überall in Deutschland, vor allem bei Jüngeren, manchmal auch ironisch von Älteren, im Chat genauso wie auf der Straße.
Verwendungsbeispiele
"Digga, ich schwör, die Bahn war wieder komplett lost, ich komm zehn Minuten zu spät. Chill, Digga, wir holen uns erst ’nen Döner und dann geht’s rein."
"Digga, hast du das Tor gesehen? Ich schwör, das war das beste Spiel der ganzen Saison, ich bin immer noch baff."
"Digga, was war das bitte für ein Move eben, du kommst fünfzehn Minuten zu spät und grinst noch so, als wär nichts passiert."
"Ey Digga, wenn wir jetzt noch den letzten Bus verpassen, pennen wir wirklich komplett am Arsch der Welt."
"Digga, mach mal locker, wir sind schon fast da und der Späti hat eh noch offen."
Woher es kommt
Digga kommt aus Hamburg und ist aus Dicker entstanden. Das war erst eine kumpelhafte Anrede unter Jungs und hat sich dann über Alltagssprache, Rap und Schulhöfe quer durch Deutschland gezogen. Mit Gewicht hat das längst nichts mehr zu tun. Heute heißt es einfach Bro, Kumpel oder Alter und hängt oft an jedem zweiten Satz.
Andere Arten, es zu sagen
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