Was es bedeutet
Anrede für einen Kumpel oder Bruder, manchmal auch nur für irgendeinen Typen, den du direkt anquatschst. Je nach Ton kann’s herzlich sein oder ein bisschen frech, so nach dem Motto: wir sind auf Augenhöhe. In Berliner Alltagsschnack hörst du das an der Späti-Kasse genauso wie vorm Club. Perfekt, wenn du kurz, klar und ohne Förmlichkeiten bist.
Verwendungsbeispiele
"Ey Atze, steh nich wie’n Denkmal, der Späti macht gleich zu. Hol fix ’ne Club-Mate, ich klär den Türsteher mit Pokerface."
"Ey Atze, lass uns kurz an die Spree, ich brauch Luft nach diesem Meeting, und der Späti unten am Ufer hat die kalte Berliner Pilsner."
"Mein neuer Mitbewohner sagt nach drei Tagen schon Atze zu mir, ich finds süß und gleichzeitig leicht überfordert, das ging in Köln nie so schnell."
"Atze, komm mal runter von deinem Film, wir wollten nur kurz Döner holen und jetzt diskutierst du mit dem Kiosk-Kühlschrank."
"Na Atze, alles gut bei dir oder warum guckst du, als hätte dir die U-Bahn persönlich den Tag geklaut?"
Etwas zu sagen?
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Andere Arten, es zu sagen
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