Was es bedeutet
Frechdachs nennt man jemanden, meist ein Kind, das frech, vorlaut oder schelmisch ist, aber dabei so charmant rüberkommt, dass man kaum böse sein kann. Eher neckend als schimpfend, so wie ein liebevoller Klaps auf den Hinterkopf. Passt für kleine Trickser, die Grenzen testen und dabei süß grinsen. Auch Erwachsene kriegen den Titel, wenn sie’s übertreiben, aber sympathisch bleiben.
Verwendungsbeispiele
"Der Frechdachs hat Omas Fernbedienung versteckt, sitzt unschuldig auf dem Sofa und fragt: Wo ist denn das Ding eigentlich, hä, schon wieder?"
"Du kleiner Frechdachs, hast du etwa schon wieder genascht?"
"Der Frechdachs hat dem Lehrer prompt eine vorlaute Antwort gegeben."
"Na warte, du Frechdachs, erst klaust du mir den Keks und dann guckst du auch noch so geschniegelt unschuldig."
"Unser Kleiner ist heute wieder als voller Frechdachs unterwegs und kommentiert einfach alles mit einem Grinsen."
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Woher es kommt
Frechdachs ist im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegt. Das Wort baut sich schlicht aus frech und Dachs zusammen. Der Dachs steht hier nicht für eine ganz feste Tiersymbolik, sondern macht das Bild deftiger und volkstümlicher. Gemeint ist also ein kecker kleiner Strolch, bei dem man eher grinst als richtig schimpft.
Andere Arten, es zu sagen
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