Was es bedeutet

Ein Lausbub ist ein frecher, einfallsreicher Junge, der ständig irgendwas ausheckt und dabei trotzdem zum Knuddeln bleibt. Das Wort spielt auf die Laus an: klein, nervig, aber irgendwie nicht auszurotten. Man sagt’s gern, wenn der Nachwuchs wieder Dreck an den Knien hat oder heimlich Unsinn baut. Manchmal kriegt’s auch der erwachsene Kumpel ab, wenn er sich wie ein Kind benimmt.

Verwendungsbeispiele

"Da Lausbub hat scho wieda den Gartenzaun og'malt, und ned grad dezent: quietschpink. Opa grantelt, Oma lacht und meint: Mei, der Bua hat halt Stil."
"Der kleine Lausbub hat heimlich die Kirschen vom Kuchen geklaut und sich dann unschuldig gestellt."
"Mit dem Lausbubengrinsen kommt er bei der Oma immer durch, egal was er angestellt hat."
"Komm her, du kleiner Lausbub, erst versteckst du den Hausschlüssel und dann grinst du, als wär’s Kunst gewesen."
"Der Sepp ist zwar längst über vierzig, aber wenn er mit so einem Lausbubblick den nächsten Blödsinn ankündigt, weiß jeder Bescheid."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Liebevoll Frech Witzig

Woher es kommt

Lausbub ist im Deutschen schon lange belegt und setzt sich aus Laus und Bub zusammen. Gemeint war ursprünglich ein rotziger, frecher Junge, also einer, der nervt, stichelt und Unsinn macht. Über die Zeit hat sich das stark ins Liebevolle gedreht. Heute klingt’s oft mehr nach Schelm als nach echtem Ärger.

Andere Arten, es zu sagen

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