Was es bedeutet
Ein Lausbub ist ein frecher, einfallsreicher Junge, der ständig irgendwas ausheckt und dabei trotzdem zum Knuddeln bleibt. Das Wort spielt auf die Laus an: klein, nervig, aber irgendwie nicht auszurotten. Man sagt’s gern, wenn der Nachwuchs wieder Dreck an den Knien hat oder heimlich Unsinn baut. Manchmal kriegt’s auch der erwachsene Kumpel ab, wenn er sich wie ein Kind benimmt.
Verwendungsbeispiele
"Da Lausbub hat scho wieda den Gartenzaun og'malt, und ned grad dezent: quietschpink. Opa grantelt, Oma lacht und meint: Mei, der Bua hat halt Stil."
"Der kleine Lausbub hat heimlich die Kirschen vom Kuchen geklaut und sich dann unschuldig gestellt."
"Mit dem Lausbubengrinsen kommt er bei der Oma immer durch, egal was er angestellt hat."
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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