Was es bedeutet

Ein Spitzbube ist ein charmanter kleiner Schelm, ein durchtriebener Lausbub mit einem Funkeln im Auge und meist schon dem nächsten Streich im Kopf. Mal ein frecher Junge, mal ein gewiefter Gauner, aber selten richtig böse. Man sagt es halb tadelnd, halb schmunzelnd, weil dem Spitzbuben einfach schwer lange zu zürnen ist.

Verwendungsbeispiele

"Mit so einem Spitzbuben im Klassenzimmer wird es nie langweilig, ständig hat er einen neuen Streich auf Lager."
"Der Welpe ist ein richtiger Spitzbube, klaut die Socken und versteckt sie unterm Sofa, ganz stolz auf sich."
"Der kleine Spitzbube hat heimlich die Hälfte der Plätzchen stibitzt und schaut jetzt mit Engelsmiene aus der Küche."
"Na warte, du kleiner Spitzbube, erst mopst du mir den Schlüssel und grinst dann auch noch so zufrieden."
"Der Opa nennt ihn immer Spitzbube, wenn der Junge wieder mit roten Backen irgendeinen Unsinn ausgeheckt hat."

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Tonfall
Liebevoll Frech

Woher es kommt

"Spitzbube" ist historisch sauber belegt und setzt sich aus "spitz" im alten Sinn von listig, gerissen und "Bube" zusammen. Früher meinte das Wort deutlich härter einen Betrüger oder Dieb. Mit der Zeit wurde es weicher und klingt heute oft nach frechem Schlingel mit Charme statt nach echtem Kriminellen.

Andere Arten, es zu sagen

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