Stimmen von der Straße
"Slangwort Baba. Anderes Wort für Tschüss. Kleines Beispiel. Baba, bis morgen, wir schreiben noch."
"Baba heißt sowas wie Tschüss oder Auf Wiedersehen. Ich geh so aus einem kleinen Laden raus, wink noch kurz zur Verkäuferin und denk mir nur, ja passt, baba. Kurz, freundlich und fertig."
"Baba. Heißt so viel wie Tschüss oder Auf Wiedersehen. Mein Kollege ruft noch schnell Baba ins Büro, schnappt seine Jacke und ist schon weg."
Was es bedeutet
Heißt so viel wie Tschüss oder Auf Wiedersehen, meist locker und ein bisserl kindlich, aber Erwachsene in Wien sagen’s auch ohne Scham. Oft kommt gleich ein Bussi hinterher, vor allem am Telefon oder beim schnellen Abtauchen aus dem Kaffeehaus. Klingt weich, freundlich und endgültig genug, dass alle wissen: Gespräch is aus.
Verwendungsbeispiele
"— Baba, bussi, i bin glei in da U-Bahn. — Passt, Oida, nimm a paar Semmerln vom Bäcker unten mit. — Sicher, baba!"
"Baba, bis morgen, ruft die Oma vom Balkon und winkt, bis die Straßenbahn um die Ecke verschwunden ist."
"So, ich husch jetzt heim, baba und schlaf gut, wir hören uns morgen."
"Er hat nur noch kurz baba gesagt, den Kaffee runtergekippt und war schon aus der Tür."
"So, i hau mi über die Häuser, baba und schreib ma später."
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Woher es kommt
Baba ist im Wienerischen und generell im Österreichischen eine alte, kindlich gefärbte Abschiedsformel. Belegt ist sie schon länger im Alltagsgebrauch, besonders in Wien. Der Klang kommt aus der Sprechwelt mit kleinen Kindern, hat sich aber längst verselbständigt und ist heute ein ganz normales, warmes Tschüss ohne Babyecke.
Andere Arten, es zu sagen
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