Was es bedeutet

Eigentlich der männliche Kater, die Katze, aber im Alltag vor allem das Elend am Morgen nach zu viel Alkohol: dröhnender Schädel, flauer Magen, zugeschwollene Augen. Man sagt, das Wort komme von Katarrh, das verschleppt zum Kater wurde. Wie auch immer, der Kater ist die Quittung für den schönen Abend, und sie kommt zuverlässig.

Verwendungsbeispiele

"Nach der Hochzeit hatte ich so einen Kater, dass ich den halben Sonntag im abgedunkelten Zimmer mit einer Cola überlebt habe."
"Nach der Feier hatte ich am nächsten Tag so einen Kater, dass mich schon das Tageslicht beleidigt hat."
"Gegen den Kater schwört er auf Rollmops und Sprudel, aber am besten hilft sowieso nur Schlaf und Ruhe."
"Ich hab so einen Kater, selbst mein Kaffee guckt mich heute nur enttäuscht an."
"Gestern groß König der Theke, heute mit Kater auf dem Sofa und jedes Geräusch fühlt sich illegal an."

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Tonfall
Witzig Übertrieben Jugendlich

Woher es kommt

Als Wort für den Hangover kommt Kater sehr wahrscheinlich aus der Studentensprache des 19. Jahrhunderts. Dahinter steckt Katarrh, also ein alter Ausdruck für einen lästigen Schleim- und Krankheitszustand. Im Alltag wurde das dann lautmalerisch zu Kater verbogen. Das nahe Katzenjammer hat das Katzenbild später noch schön mit angeschubst.

Andere Arten, es zu sagen

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