Stimmen von der Straße
"Sich was einbilden heißt, sich für besser zu halten, als man ist. Einer hat einmal was erreicht und denkt dann direkt, er ist der Größte. Ich hör ihm so zu und denk mir, Bro, bitte bild dir mal nicht zu viel ein. Bleib locker, sonst wird das schnell unsympathisch."
Was es bedeutet
Sich was einbilden heißt, dass jemand nach bisschen Erfolg direkt auf Großspur schaltet und meint, er wär jetzt was ganz Besonderes. Man sagt das meist, wenn einer abhebt, sich wichtiger macht als er ist oder zu viel Ego fährt. Je nach Ton kann's neckisch klingen oder schon ein kleiner Dämpfer sein.
Verwendungsbeispiele
"Einmal nen guten Monat gehabt und jetzt bildet er sich was ein, läuft rum wie Chef, dabei sind wir alle noch im gleichen Boot."
"Seit dem Lob bildet er sich richtig was ein und spielt sich auf."
"Bild dir nichts ein, das war reines Glueck, kein Koennen."
"Nur weil er einmal Applaus gekriegt hat, bildet er sich jetzt was ein und läuft rum, als wär er Geschäftsführer von allem."
"Bild dir mal nichts ein, Bruder, war ein guter Move, aber jetzt musst du nicht direkt Höhenflug schieben."
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Woher es kommt
Die Wendung ist im Deutschen alt und ganz wörtlich gebaut. Sich etwas einbilden hieß ursprünglich, sich innerlich etwas vorstellen oder in den Kopf setzen. Daraus hat sich auch die Bedeutung entwickelt, dass jemand sich zu viel auf sich selbst zugutehält und sich für besser hält, als er ist.
Andere Arten, es zu sagen
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