Was es bedeutet
Katzenjammer ist der Kater plus Reue in einem Paket: Schädel hämmert, Magen meckert, und im Kopf läuft die peinliche Nacht wie ein schlechter Podcast auf Repeat. Wörtlich steckt das Jaulen der Katzen drin, und genau so fühlt es sich auch an. Wird nicht nur für Alkohol benutzt, sondern auch für den seelischen Absturz nach dummen Aktionen oder Nachrichten.
Verwendungsbeispiele
"Um zehn sitzt er vorm Kaffee, Handy voller peinlicher Sprachnachrichten, Kopf wie Presslufthammer. Er schwört auf Wasser und Brot. Seine WG: Klassischer Katzenjammer."
"Nach dem Betriebsfest herrschte am Montag im ganzen Büro ein kollektiver Katzenjammer, keiner hat ein Wort zu viel gesagt."
"Boah, ich hab so einen Katzenjammer, sogar der Kühlschrank klingt heute aggressiv."
"Erst große Klappe auf der Party und jetzt sitzt sie mit Katzenjammer, Salzstangen und kompletter Selbstverachtung auf dem Sofa."
"Gestern noch Thekenkönig, heute liegt er mit Sonnenbrille in der Küche und verhandelt mit seinem Katzenjammer um jeden Schluck Wasser."
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Woher es kommt
Das Wort ist viel älter als jede Partynacht und meinte erst mal wirklich Katzengeheul, also jämmerliches Jaulen. Im 19. Jahrhundert rutschte Katzenjammer dann ins Übertragene und stand für das Elend nach dem Saufen, mit Kopfdröhnen, Übelkeit und Reue. Später wurde es auch allgemeiner für miese, gedrückte Stimmung benutzt.
Andere Arten, es zu sagen
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