Stimmen von der Straße

Joshua · Deutschland
"Sich selbst im Weg stehen, das heißt sich selbst zu blockieren. Ich habe gemerkt, dass ich mir selbst im Weg stehe, weil ich zu viel zweifle. Einfach diese Gedanken rauf und runter. Dabei hätte ich einfach machen sollen."

Was es bedeutet

Heißt: du blockierst dich mit Zweifeln, Grübeln oder Perfektionismus, obwohl du eigentlich loslegen könntest. Du willst was, aber dein Kopf stellt dir dauernd ein Bein. Klassiker: du wartest auf den perfekten Moment, bis der Moment weg ist. Wird gesagt, wenn man merkt, man ist sein eigener Endgegner. Lösung oft: weniger denken, mehr machen.

Verwendungsbeispiele

"Ich wollte längst starten, aber stand mir selbst im Weg, hab alles tausendmal geprüft und am Ende nur Zeit verbrannt, statt einfach loszulegen."
"Sie wäre längst befördert, aber mit ihrer ewigen Selbstzweifelei steht sie sich nur selbst im Weg."
"Hör auf, immer alles zerdenken zu wollen, damit stehst du dir am Ende bloß selbst im Weg."
"Ich wollt die Nachricht seit drei Tagen schicken, aber ich steh mir mal wieder selbst im Weg und bastel im Kopf aus einer Mini-Sache ein Riesending."
"Bruder, du musst nicht erst perfekt sein, um anzufangen. Grad stehst du dir einfach selber im Weg."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Ironisch Zärtlich Jugendlich

Woher es kommt

Das Bild ist so einfach wie treffend: man stellt sich selbst in den Weg, blockiert den eigenen Pfad, als stünde man dem eigenen Schatten gegenüber. Wer sich selbst im Weg steht, sabotiert die eigenen Pläne durch Zweifel, Angst oder Sturheit, ganz ohne Zutun von außen. Der größte Gegner sitzt im eigenen Kopf.

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