Was es bedeutet
Wörtlich ist die Bescherung der Moment an Heiligabend, wenn die Geschenke verteilt werden. Im Alltag sagt man Schöne Bescherung aber fast immer ironisch, wenn grad alles den Bach runtergeht und man den ganzen Schlamassel vor sich liegen hat. Passt bei Pannen, Chaos, peinlich versemmelten Plänen oder jeder miesen Überraschung, die einem den Tag verhagelt.
Verwendungsbeispiele
"Chef will die Präsentation in zehn Minuten, Beamer streikt, Kaffee ist leer und der Praktikant hat die Datei überschrieben. Na schöne Bescherung."
"Der Keller steht unter Wasser, na das ist ja eine schöne Bescherung."
"Als alle gleichzeitig krank wurden, hatten wir die schöne Bescherung."
"Auto springt nicht an, Handy bei zwei Prozent und natürlich fängt's auch noch an zu regnen. Schöne Bescherung."
"Wir wollten nur kurz die Küche streichen, jetzt ist die Wand fleckig, der Boden voll Farbe und der Pinsel weg. Na, schöne Bescherung."
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Woher es kommt
Der Spruch kommt wirklich aus der weihnachtlichen Bescherung, also dem Moment, in dem Geschenke verteilt werden. Gerade weil das eigentlich was Schönes ist, hat sich Schöne Bescherung im Alltag ironisch verdreht. Heute sagt man's, wenn statt Freude nur Chaos, Pech oder blanker Nervenmatsch unterm Baum des Tages liegt.
Andere Arten, es zu sagen
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