Was es bedeutet
Remmidemmi ist Trubel pur, wenn’s scheppert, alle durcheinanderreden und die Stimmung eher laut als geschniegelt ist. Das Wort klingt schon wie Krawall und genau so nutzt man’s: für Partys, Straßenfeste oder Nachbarn, die mitten in der Woche die Boxen aufdrehen. Perfekt, wenn die Bude bebt und Ruhe komplett abgemeldet ist.
Verwendungsbeispiele
"Wollte nur die Post holen, zack stehen zehn Leute im Treppenhaus, Handy-Beat läuft, jemand singt schief dazu, und der Hof macht Remmidemmi."
"Beim Kindergeburtstag war ein Remmidemmi, dass die Nachbarn zweimal klingelten, einmal genervt, einmal neugierig."
"Nach dem Aufstieg war in der ganzen Straße Remmidemmi, Hupen, Fahnen und Gesang bis in die Nacht."
"Kaum hat einer gesagt nur ein Feierabendbier, war zwei Stunden später in der Küche schon komplettes Remmidemmi mit Chips auf dem Boden und Schlager aus dem Handy."
"Vor der Späti-Eröffnung hieß es entspannt abhängen, am Ende war da so viel Remmidemmi vorm Laden, dass selbst der Typ vom Kiosk nebenan mitgenickt hat."
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Woher es kommt
Remmidemmi ist ein altes umgangssprachliches Wort für Krach, Trubel und ausgelassenes Durcheinander. Belegt ist es im Deutschen schon länger, besonders im nord- und mitteldeutschen Raum. Der Klang selber trägt viel mit, dieses doppelte Gerumpel im Wort macht den Lärm fast schon hörbar, noch bevor im Raum überhaupt einer losbrüllt.
Andere Arten, es zu sagen
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