Was es bedeutet

Rabatz ist ordentliches Getöse mit extra Wumms. Nicht einfach bisschen Lärm, sondern so ein aufgedrehter Krach, bei dem alle sofort den Kopf drehen. Kann nach wildem Toben, Gemotze, Zoff oder allgemeinem Durcheinander klingen. Das Wort wirkt oft leicht frech und überzogen, mal spielerisch, mal genervt, mal schon nah an kleinem Aufruhr.

Verwendungsbeispiele

"Unten brüllt der Nachbar: Was ist das für ein Rabatz?! Oben: Entspann dich, wir bauen nur ein IKEA-Regal. Nachbar: Mit Presslufthammer oder was? Jetzt wackelt mein Kaktus!"
"Die Kinder machten so einen Rabatz, dass die Nachbarn klingelten."
"Auf der Party ging es hoch her, ein Rabatz bis in die Morgenstunden."
"Mach hier nicht so einen Rabatz, Oma pennt schon seit acht und die ist beim Aufwachen direkt auf Krawall gebürstet."
"Vor dem Späti war kurz Rabatz, zwei Typen haben sich angekeift, dann war wieder alles auf Normalnull."

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Tonfall
Witzig Übertrieben Ausgelassen

Woher es kommt

Ein lautmalerisches Wort aus der Umgangssprache, das schon im Klang nach Krawall scheppert. Rabatz ist lautstarker Trubel, Krach mit Ansage, ausgelassener oder auch zorniger Lärm. Die Kinder machen Rabatz im Treppenhaus, die Fans veranstalten Rabatz im Stadion, und wer Rabatz macht, sorgt ordentlich für Wirbel und Unruhe.

Andere Arten, es zu sagen

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