Was es bedeutet

Krawall ist nicht bloß bisschen Lärm, sondern Theater mit Ärger in der Luft. Da wird gebrüllt, gepoltert, gestresst und die ganze Umgebung gleich mit reingezogen. Krawall machen heißt, bewusst Unruhe anzufachen, ob im Hausflur, vorm Club, bei Demos oder im Stadion. Klingt nach Chaos, ist meistens auch genau das.

Verwendungsbeispiele

"Im Hinterhof ist wieder Krawall: Einer brüllt, der andere hämmert, und die Kids spielen Fußball gegen die Mülltonnen. Ich so: Leute, chillt mal, das ist hier nicht Wembley!"
"Die Nachbarn machen jeden Samstag Krawall bis tief in die Nacht."
"Statt zu reden hat er nur Krawall geschlagen und alle gegen sich aufgebracht."
"Mach hier nicht so'n Krawall, wir wollen nur kurz unser Bier austrinken und nicht gleich die Cops auf'm Hof haben."
"Er kam rein, hat zwei Sätze gehört und sofort Krawall gemacht, komplett auf Zündschnur-Modus."

Etwas zu sagen?

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Tonfall
Abwertend Übertrieben Jugendlich

Woher es kommt

Krawall kommt über französisch cavale aus dem älteren deutschen Krawal und meinte schon früh Lärm, Tumult und handfesten Aufruhr. Das Wort ist im Deutschen seit Jahrhunderten belegt und klebt bis heute an Situationen, in denen aus Lautstärke schnell Stress, Randale oder Unruhe wird.

Andere Arten, es zu sagen

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