Was es bedeutet
Rowdytum meint rohes, rücksichtsloses Randale-Verhalten. Da wird gepöbelt, geworfen, beschädigt und aus aufgeheizter Stimmung wird ganz schnell echter Stress für alle drumrum. Das Wort passt, wenn Krawall nicht mehr nur laut ist, sondern assig kippt, etwa nach dem Spiel, am Bahnhof oder mitten in der Innenstadt.
Verwendungsbeispiele
"Nach dem Spiel kippt die Laune, zwei Jungs reißen die Absperrung um und grölen rum. Der Ordner schüttelt den Kopf: pures Rowdytum."
"Nach dem Spiel gab es wieder Rowdytum rund ums Stadion."
"Gegen das Rowdytum am Bahnhof fährt die Stadt jetzt mehr Streife."
"Kaum war die letzte Bahn da, fing draußen wieder das Rowdytum an, Flaschen auf den Boden, Gebrüll, kompletter Film."
"Feiern schön und gut, aber was die nach dem Konzert abgezogen haben, war kein Spaß mehr, das war nur noch Rowdytum."
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Woher es kommt
Das Wort ist im Deutschen aus dem englischen Rowdy gebildet, also einem Krawallmacher oder Randalierer. Die Endung -tum macht daraus kein einzelnes Arschloch mehr, sondern das ganze Verhalten oder Treiben. Rowdytum heißt also nicht bloß laut sein, sondern richtiges rüpelhaftes Randale-Machen.
Andere Arten, es zu sagen
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